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Hier handelt es sich um ein Pärchen Phyllium celebicum . Das vordere Tier ist das Männchen , man kann es an dem spitzzulaufenden Hinterleib erkennen . Beim Weibchen ist der Hinterleib breiter und hat am Ende 3 Spitzen ( siehe unten ) . Die Tiere befinden sich noch im Larvenstadium was man daran erkennt das die Flügel noch nicht ausgebildet sind . Ich halte ein Pärchen in einem Glasterrarium mit den Maßen 40x40x40 cm . Die Tagestemperaturen sollten 25 ° bis 30 ° betragen . Die Luftfeuchtigkeit sollte 60-80% betragen . Am besten sprüht man abends, weil die Tiere sich morgens häuten und das sprühen sie erheblich stören könnte.Es kommt sonst zu Häutungsproblemen. Was letztendlich den Tod des Tieres zur Folge hätte . Eine gleichbleibende Luftfeuchtigkeit erreicht man am besten wenn man ein Bodensubstratgemisch aus Erde und Kokoshumus verwendet . Ich habe beobachtet das die Tiere bei der Häutung die alte Haut auffressen . Als Futter verwendet man Brombeerblätter . Am besten stellt man ganze Äste ins Terrarium . Ich habe in den Deckel eines Marmeladeglases Löcher gebohrt durch die ich die Äste stecke. Das Glas, welches ich mit Wasser gefüllt habe schraube ich zu so hält das Futter circa 2 Wochen . Angeblich können sich die Tiere durch Parthenogenese ( Jungfernzeugung ) fortpflanzen wobei aber meist nur Weibchen schlüpfen . Normalerweise legen die Tiere 1 bis 4 Eier pro Tag je nach Temperatur und Futtermenge ab . Nach ca . 4 Monaten schlüpfen die Larven die bei ca . 25° gelagert werden . Manche Larven schlüpfen aber auch sehr viel später . Die Eier sollten bei erhöhter Feuchtigkeit gezeitigt werden . Nach dem schlupf brauchen die Tiere ca . 6 bis 7 Monate bis sie Adult ( ausgewachsen ) sind . Die Jungtiere fressen ebenfalls Brombeerblätter die man im Winter aber mit einer Schere einschneiden sollte weil die Blätter im Winter härter sind und die Tiere so besser knabbern können . Am besten eignen sich Eichelblätter die man ja rechtzeitig für den Winter ziehen kann in dem man Eicheln eintopft , man kann dann die Jungpflanzen mit dem Topf ins Becken stellen dann haben die Tiere immer was zum fressen . Am anfang haben die Tiere eine Bräunliche Färbung zu dieser Zeit laufen sie pausenlos durchs Becken und fressen kaum etwas . Erst wenn sie sich langsam grünlich färben werden sie ruhiger und fressen auch häufiger . Es ist ratsam den Tieren täglich etwas Wasser auf ein Blatt zu träufeln denn sie trinken am Anfang recht häufig .Aufgrund des höheren Gewichtes können die Weibchen nicht fliegen sondern nur die schlankeren Männchen . Die Weibchen wachsen langsamer heran als die Männchen deshalb sollte man bei gleichzeitig geschlüpften Tieren die Männchen kühler hältern damit beide gleichzeitig Adult sind sonst könnte es Schwierigkeiten mit der Zucht geben . Wenn man ein knackendes Geräusch hört kann es sein das das Weibchen Eier legt die sie wahllos durchs Becken schleudert. Wie die Eier aussehen könnt ihr unten oder in meiner Fotogallerie sehen.
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